Was ist eine Influenza?
Obwohl die Influenza bereits seit einigen Jahrhunderten bekannt ist, wurden die Erreger erst in den 30er Jahren identifiziert.
Welche Influenza-Viren gibt es?
Es gibt 3 Typen von Influenza-Viren mit unterschiedlichen Eigenschaften hinsichtlich der Krankheit, die sie hervorrufen und hinsichtlich ihrer Verbreitung:
Influenza A-Viren sind am weitesten verbreitet.
Bei starker Veränderung ihres Erbgutes entstehen neue Subtypen, bei geringerer Veränderung neue Varianten der Influenza A-Viren.
Sie verursachen isolierte Ausbrüche, Epidemien oder sogar Pandemien.
Der Krankheitsverlauf variiert von leicht bis sehr schwer.
Das Pandemievirus H1N1 (Neue Infuenza /„Schweinegrippe“) und auch der Erreger der Vogelgrippe (H5N1) gehört zu den Influenza A Viren.
Influenza B-Viren haben keine Subtypen.
Kleinere Veränderungen bringen neue Varianten hervor, die regionale Ausbrüche oder Epidemien auslösen können.
Die Erkrankung ist in ihrer Symptomatik nicht von einer Influenza A zu unterscheiden.
Influenza C-Viren
treten sporadisch auf und haben nur geringe Bedeutung.
Sie verursachen milde Erkrankungen oder gar keine Symptome.
Wie werden die Influenza-Viren bezeichnet?
Die Subtypen von Influenza A-Viren werden nach der Kombinationen der Eiweiße auf der Virusoberfläche, dem Hämagglutinin (H) und der Neuraminidase (N), bezeichnet.
Sowohl die verschiedenen Subtypen der Influenza A-Viren, als auch die Influenza B-Viren werden weiter in Varianten unterteilt.
Influenza-Viren werden laut folgendem Schema bezeichnet: