Tipps und Linderungen

Wie kann ich mich anstecken?

Die sehr ansteckenden Influenza-Viren werden hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Beim Husten, Niesen oder Sprechen werden Viren freigesetzt und von Kontaktpersonen in der Umgebung eingeatmet.

Wo ist die Ansteckungsgefahr besonders groß?

Die Ansteckungsgefahr ist dort besonders hoch, wo viele Menschen auf engem Raum zusammentreffen, z.B. in Bussen, U-Bahnen, Schulen oder Kindergärten.

Nase, Nasennebenhöhlen, Rachen, Bronchien, Lunge

Nach der Ansteckung können die Influenza-Viren den gesamten Atemtrakt - Nase, Nasennebenhöhlen, Rachen, Bronchien, Lunge - befallen und sich von dort aus im gesamten Körper verbreiten.

Wann treten die ersten Krankheitsanzeichen auf?

Meist treten 1 bis 3 Tage nach Ansteckung erste Krankheitszeichen auf.

Wann kann ich andere Personen anstecken?

Schon bevor erste Krankheitszeichen auftreten, können Influenza-Viren durch Husten oder Niesen auf andere Personen übertragen werden.
Auch noch 5 bis 7 Tage nach Ausbruch der Influenza besteht Infektionsgefahr für die Umgebung. Kinder und besonders Menschen mit geschwächtem Immunsystem können die Influenza-Viren sogar noch wesentlich länger weiterverbreiten.

Virusvermehrung
Die Abbildung zeigt, warum es wichtig ist, den Infektionszyklus so schnell wie möglich zu stoppen:

Unmittelbar nach der Ansteckung beginnt die Vermehrung der Influenza-Viren und ihre Ausbreitung im Körper (grüne Linie).
Während die Virusvermehrung und -ausbreitung weiter voran schreiten (grüne Linie), treten etwas zeitversetzt, nämlich 1 bis 3 Tage nach der Ansteckung erste Krankheitszeichen auf. Typisch ist der plötzliche Krankheitsbeginn (gelber Bereich-Symptomatik).
Der Höhepunkt der Virusvermehrung ist nach ca. 2 Tagen erreicht, danach fällt der Virustiter wieder ab, die angerichteten Schäden bleiben aber noch lange zu spüren: die Symptome erreichen ihren Höhepunkt nach 2-3 Tagen und halten über einen längeren Zeitraum an.
Also: Je früher die Virusvermehrung gestoppt wird, desto weniger Schäden können die Viren anrichten. Folglich ist die Symptomatik geringer ausgeprägt und die Krankheitsdauer verkürzt.