Die Grippe kann jeden treffen: Jedes Jahr im Winter – bei der so genannten saisonalen Grippe – lösen Influenza-Viren lokale Grippe-Ausbrüche aus. Die Grippe-Wellen können unterschiedlich stark ausgeprägt sein – schätzungsweise werden jährlich 10 - 20% der Bevölkerung infiziert.
Besonders gefährdet sind nicht nur ältere Menschen über 60 Jahre, sondern auch medizinisches Personal oder Personen, die aufgrund ihres Berufes mit vielen Menschen in Kontakt kommen, z.B. Verkäufer, Lehrer oder Erzieher.
Kinder stecken sich eher an, da sie täglich im Kindergarten, in der Schule oder beim Spielen anderen Kindern sehr nahe kommen.
Für Schwangere gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen, da sie anfälliger für Infektionen sind. Ebenso weisen Menschen mit chronischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, Adipositas, Asthma oder chronischen Lungenerkrankungen, ein geschwächtes Immunsystem auf.
Als wirksame Vorbeugung steht die Grippeschutzimpfung zur Verfügung. Da Grippeviren sich ständig verändern, muss die Impfung jährlich, vorzugsweise im Herbst (September bis November), wiederholt werden. Die Impfstoffe werden einmal jährlich an die veränderten Viren angepasst.
In bestimmten Fällen können so genannte Neuraminidase-Hemmer vorbeugend eingenommen werden. Ob ggf. eine akute Behandlung mit Neuraminidase-Hemmern benötigen, sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen.
Wenn Sie sich doch angesteckt haben, sollten Sie auf jeden Fall die „3 Schritte bei Grippe“ befolgen: 1. Symptome erkennen, 2. Arzt aufsuchen und 3. Grippetherapie. [...mehr]
Wie gefährlich sind die Grippe-Erreger für Sie? Machen Sie den Selbsttest: [...mehr]