Die Grippe (Influenza) ist eine schwere < Erkrankung >, die durch das < Influenza-Virus > ausgelöst wird. Als eine der häufigsten Erkrankungen der Atemwege des Menschen ist sie besonders ansteckend und wird beim Sprechen, Niesen oder direkten Kontakt durch kleinste Tröpfchenmengen übertragen.
< Typisch für die Grippe > ist der schlagartige Krankheitsbeginn mit starker Mattigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, hohem Fieber und trockenem Husten. Oft können die Betroffenen auf die Stunde genau angeben, wann es sie „erwischt“ hat.
Im Gegensatz zu einem < grippalen Infekt (Erkältung) > betreffen die Grippesymptome den gesamten Organismus. Treten als wesentliche Symptome Niesen, eine verstopfte und/oder laufende Nase, Halskratzen und Hustenreiz auf, handelt es ich in der Regel nicht um eine Influenza, sondern um eine gewöhnliche Erkältung.
Das Fieber bleibt bei der Virus-Grippe meist drei oder vier Tage bestehen und fesselt die Patienten ans Bett. Die akute Erkrankung klingt im Allgemeinen nach fünf bis sieben Tagen ab, der quälende Husten sowie die extreme Abgeschlagenheit wirken häufig jedoch noch lange nach und schränken die Leistungsfähigkeit der Betroffenen stark ein.
Die wichtigste Maßnahme zur < Vorbeugung > gegen die jährliche Grippewelle im Winter ist die Grippe-Schutzimpfung. Die Grippe-Impfung sollte jährlich, vorzugsweise in den Monaten Oktober und November, erneuert werden, weil die Zusammensetzung des Impfstoffes jedes Jahr an die jeweils grassierenden Viren angepasst wird. Besonders wichtig ist sie für ältere Personen und andere Risikopatienten, da diese besonders anfällig für Komplikationen sind.