Grippebehandlung

Impfungen und andere vorbeugende Maßnahmen sind wichtig, bieten jedoch keinen hundertprozentigen Schutz an Grippe zu erkranken, unabhängig davon ob es sich um Neue Grippe (Schweinegrippe) oder saisonale Grippe handelt. Es kann jeden erwischen. Betroffene sollten dann umgehend einen Arzt aufsuchen.

Die Grippe ist behandelbar: Die so genannten < Neuraminidase-Hemmer > - wie die Grippepille - können die Vermehrung der Influenza-Viren effektiv stoppen und so die Grippe an der Wurzel packen. Je früher die Grippepille nach Einsetzen der Symptome eingenommen wird, umso besser die Wirkung. Gefährliche Folgeerkrankungen wie z. B. Lungenentzündung können vermieden, die Beschwerden schnell gelindert und die Krankheitsdauer verkürzt werden. Die Grippepille wirkt zuverlässig gegen Influenza-Viren und ist für Erwachsene und Kinder ab einem Jahr zugelassen. Die Kosten für die Therapie übernimmt die Krankenkasse.

Eine frühzeitige Behandlung der Grippe ist besonders wichtig, da die Virusinfektion unbehandelt < Folgeerkrankungen > nach sich ziehen kann. < Influenza-Viren > schädigen die Schleimhaut der Atemwege und schwächen die Abwehrkräfte, dadurch wird der Körper für Komplikationen anfällig. Die häufigsten Komplikationen werden durch so genannte bakterielle Superinfektionen hervorgerufen. Hierzu zählen vor allem die Lungenentzündung, aber auch Nasennebenhöhlenentzündung, Bronchitis und Mittelohrentzündung (bei Kindern) können Folgen einer nicht behandelten Virusgrippe sein. Sollten solche Komplikationen auftreten, werden vom Arzt zur Behandlung zusätzlich Antibiotika verschrieben.